Veranstaltungen

Die Stiftung Leben & Umwelt/ Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen hat aus aktuellem Anlass zunächst alle Präsenzveranstaltungen abgesagt. Wir orientieren uns damit an den aktuellen Empfehlungen des Landes Niedersachsens. Alle Informationen zu den Veranstaltungen entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender. 

07
Juli
08
Juli
12
Juli
Sonntag, 12. Juli 2020

Lebendige Bibliothek digital

Gespräche mit Menschen aus der LSBTTIQ+ Community
14
Juli
Workshop Dienstag, 14. Juli 2020 – Mittwoch, 15. Juli 2020

Bildung geht digital!

Eine Einführung in digitale Tools für die politische Bildungsarbeit

Quo Vadis Sozialpolitik? | Live Online-Diskussion

Heute: Von Fürsorgearbeit und Rentenansprüchen

Fürsorgearbeit (Carearbeit) in Haushalt und Familie wird traditionell als Liebesdienst betrachtet und nicht bezahlt. Als outgesourcte Lohnarbeit wird sie in der Regel schlecht bezahlt. Vor allem aber wird sie noch immer ganz wesentlich von Frauen getragen. Ohne sie läuft tatsächlich nichts. Sie ist im wahrsten Sinne systemrelevant! Die viele (un)bezahlte Carearbeit hat allerdings nicht nur Einfluss auf das aktuelle Einkommen, die Gesundheit und Lebenskraft ihrer Arbeiter*innen. Die Mehrfachbelastung geht zudem einher mit einem deutlich erhöhten Armutsrisiko im Rentenalter. Wir diskutieren, wie die Gesellschaft auf dieses Ungleichgewicht reagieren kann. 

Mit: Ricarda Lang (stv. Bundesvorsitzende, B‘90/Die Grünen), Svenja Wolff (Frl. Wunder AG und Netzwerk Care Revolution), Freya Markowis (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lehrte/Moderation), Informationen und Anmeldung hier

Aktuelle Beiträge
Aktuelles aus der Stiftung Leben & Umwelt

Wer braucht Feminismus? | Der Podcast

#0 Jasmin Mittag: „Ich brauche Feminismus, damit wir nicht mehr Selbstverständlichkeiten auf Schilder schreiben müssen!“

Die Aktivistin und Künstlerin Jasmin Mittag hat 2012 die Kampagne „Wer braucht Feminismus?“ in Deutschland initiiert. Doch was waren ihre Beweggründe und wie ist es dazu gekommen? In dieser Trailerfolge erzählt sie uns, warum ihr feministisches Statement ist: „Ich brauche Feminismus, damit wir nicht mehr Selbstverständlichkeiten auf Schilder schreiben müssen!“
In den kommenden Folgen interviewt Jasmin Menschen, die genau so wie sie sagen: „Natürlich brauche ich Feminismus!“

#01 Ninia LaGrande: „Ich brauche Feminismus, weil meine Brüste und meine Gebärmutter nur mir gehören!“

Die Autorin, Slam-Poetin und Moderatorin Ninia LaGrande war 2012 die erste Person in Deutschland, die die Kampagnenleiterin Jasmin Mittag für "Wer braucht Feminismus?" fotografiert hat. Ninia setzt sich seit rund 10 Jahren mit ihrer Arbeit aktiv für feministische und inklusive Themen ein. In dem Interview wirft Ninia einen Blick auf die feministische Szene und erläutert ihr Statement: „Ich brauche Feminismus, weil meine Brüste und meine Gebärmutter nur mir gehören!“

#02 Gülten Gailus: „Ich brauche Feminismus, damit ich meine Gedanken frei aussprechen kann!“

Gülten Gailus ist Sozialarbeiterin und ehrenamtlich im „Wer braucht Feminismus?“-Team aktiv. Sie ist in einer Gastarbeiterfamilie aufgewachsen. Im Interview beschreibt sie die Herausforderung in Deutschland als Jugendliche mit Migrationshintergrund groß zu werden und macht uns auf Hürden aufmerksam, die sie erlebt hat. Gülten erzählt wie sie die kurdische Frauenbewegung für sich entdeckt hat und was es für sie bedeutet, ihre Gedanken frei aussprechen zu können.

Neu veröffentlicht! „Spitzenkräfte. Porträts von Frauen in Führungspositionen“ von Marie-Luise Braun

Frauen leisten viel – und führen selten. Das zeigen aktuelle Statistiken. Wie aber gelingt es, in Führung zu kommen? Wie geht man mit Hindernissen um, wie mit Niederlagen? Und wie gelingt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie? Diesen Fragen widmet sich »Spitzenkräfte« anhand von Porträts über Frauen, die in Führung sind. Das Buch von Dr. Marie-Luise Braun ist am 04. Juni Juni in Kooperation mit der SLU im oekom-Verlag erschienen. Weitere Informationen hier

Nachhaltiger Konsum - Geht das überhaupt?

„Es gibt keine per se nachhaltigen Produkte und Technologien, sondern nur nachhaltige Lebensstile“, sagt der Nachhaltigkeitsforscher Niko Paech. Aber reicht es aus, achtsam mit Energie umzugehen, weniger Auto zu fahren und weniger Fleisch zu essen? Tobi Rosswog will über Themen wie ökologischer Fußabdruck, Überfluss- und Wegwerfgesellschaft und die Konsequenzen der auf Konsum ausgerichteten Wirtschaftsweise sensibilisieren. Dabei werden auch Konzepte des „grünen Wachstums“ und Konstrukte wie „Fortschritt“ und „Entwicklung“ kritisch betrachtet. Vortrag mit Tobi Rosswog: freier Dozent, Speaker, Autor und Aktivist, www.tobi-rosswog.de In Kooperation mit: Antikriegshaus Sievershausen

Live-Online-Lesung und Diskussion: nie wieder zurück.

Was ist der bestimmende Faktor unseres Denkens und Handels? Woher kommen unsere Vorstellungen, wie Frauen und Männer sein sollen, wie wir Leben, Lieben und uns Verhalten sollen- kurz gesagt von Richtig und Falsch? Eine spannende Diskussion vertiefte unter anderem die Themen Leitkultur, „Deutschsein“ und Diskriminierung von Homosexuellen und Frauen. Maria Braig schafft es, die großen Themen des Lebens in einem Buch zu vereinen, fesselnd zu schreiben und doch mit einer Leichtigkeit durch die Geschichten zu führen. Erschienen im Querverlag http://www.querverlag.de/, Maria Braig http://www.maria-braig.de/

Menschen schützen statt Grenzen! Online-Diskussion

Die Situation für geflüchtete Menschen auf den griechischen Inseln ist seit Jahren katastrophal. Menschen harren unter widrigsten Bedingungen hinter dünnen Zeltwänden ohne ausreichenden Zugang zu gesundheitlicher Versorgung aus. In den vergangenen Monaten spitzte sich die Lage dramatisch zu und angesichts der drohenden Ausbreitung des Corona-Virus verstärkt sich der akute Handlungsbedarf weiter. Der Mangel an fließendem Wasser und die Unmöglichkeit der Umsetzung von Hygienevorkehrungen verhindern, dass Menschen selbst Schutzmaßnahmen ergreifen können. Die Psychologin und Aktivistin Johanna Scherf führte das Gespräch mit: Esra Simsir, regionale Koordinatorin für die Ägäis Region der türkischen Organisation ASAM (Organisation für Solidarität mit Asylsuchenden und Migrant*innen), Dr. Apostolos Veizis, Leiter von „Ärzte ohne Grenzen“ in Griechenland und Erik Marquardt, Mitglied des Europäischen Parlaments und der Fraktion Greens/EFA.

Fit For Politics 2020 | Qualifizierungsseminare

Weiterbildung | Politik | Management

Politisch, engagiert, erfolgreich. Menschen, die sich in Politik, Vereinen und Verbänden engagieren, zeigen in besonderer Weise bürgerschaftliches Engagement und gesellschaftspolitische Verantwortung. Dieses Engagement ist jedoch nicht immer einfach in konkrete Arbeit umzusetzen. Wer Erfolg und Spaß in Gremien, bei Projekten, Aktionen oder Kampagnen haben möchte, steht immer wieder vor Herausforderungen. Die kommenden Seminare werden als Webinare angeboten. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den jeweiligen Einträgen in unserem Veranstaltungskalender. 

Weitere Veranstaltungen im Bereich Politikmanagment und Qualifizierung finden Sie bei GreenCampus.

EINLEBEN ist ein webbasiertes digitales Lern- und Erfahrungsspiel für den Unterricht ab Klasse 10 und thematisiert soziale Herkunft, Zufriedenheit und Entscheidungsspielräume.

Pandemie und Gesellschaft | Videoreihe

Was bedeutet die Corona-Krise für Entwicklungsländer?

Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung im Gespräch mit Achim Steiner, Leiter des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP)

Flüchtlingsschutz und Solidarität in Zeiten globaler Pandemie

Mekonnen Mesghena (Heinrich-Böll-Stiftung) im Gespräch mit Liza Pflaum (Mitgründerin und Sprecherin von SEEBRÜCKE).

Klimaschutz, Wirtschaft und Beschäftigung zusammen bringen

Dr. Stefanie Groll (Heinrich-Böll-Stiftung) spricht mit Holger Bär vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft.

Schutz von Geflüchteten und Solidarität in Kommunen

Mekonnen Mesghena (Heinrich-Böll-Stiftung) im Gespräch mit Miriam Koch (Leiterin des Amts für Migration und Integration der Stadt Düsseldorf).

Podcasts