Neues Projekt #ZukunftVorOrt

Projekt

Die Klimakrise, die Energiekrise, der Mobilitätswandel, die Digitalisierung, der demografische Wandel, die Agrarwende: unsere Gesellschaft steht vor riesigen Herausforderungen. Und alle wollen zeitgleich berücksichtigt werden. Auch in Niedersachsen sind die Folgen dieser sogenannten Megatrends spürbar. Doch was bedeuten sie konkret für die Entwicklung vor Ort – in Kommunen und ihren Strukturen? Wie lassen sich die Risiken bemessen, die einer gemeinwohlorientierten Stadt- und Raumentwicklung im Wege stehen? Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe #ZukunftVorOrt gehen wir diesen und weiteren Fragen nach.

Logo des Projekts #ZukunftVorOrt

Ausgehend von den aktuellen Megatrends wollen wir in den Blick nehmen, welche notwendigen Entwicklungen sich für die Situation vor Ort ergeben. Neben dem vor uns liegenden Strukturwandel mit seinen sich immer deutlicher abbildenden Handlungsnotwendigkeiten, offenbaren sich zugleich absehbar obsolete Strukturen und Schadschöpfungen. Die große Aufgabe lautet daher, neue Anpassungsstrategien und Maßnahmen zu entwickeln, um die Zukunftsfähigkeit, eine gerechte Versorgung mit Ressourcen und Leistungen sowie die Lebensqualität vor Ort zu gewährleisten. Denn robuste und nachhaltige Strukturen entstehen vor allem direkt vor Ort. Stakeholder aus diesem Bereich gilt es auf die kommenden Herausforderungen aufmerksam zu machen: nicht alarmistisch, sondern konstruktiv und ermächtigend.
Im Rahmen des Projekts #ZukunftVorOrt nehmen wir die sogenannten Megatrends spezifisch in den Blick und betrachten diese aus regionaler Perspektive. Neben einer Einführung in die Analyse solcher Herausforderungen und ihrer jeweiligen Raumwirksamkeit wird gemeinsam ko-kreativ an Ideen, neuen Anpassungsstrategien und möglichen Maßnahmen gearbeitet. Das Ziel: Ein Konzept für eine zukunftsfähige und nachhaltige, gemeinwohlorientierte Stadt- und Regionalentwicklung. Denn robuste und nachhaltige Strukturen entstehen vor allem direkt vor Ort. Dabei rückt vor allem die Arbeit von Politik und Verwaltung auf der lokalen und regionalen Ebene in den Fokus der nachhaltigen Transformation.

Regionale Workshops zu Taktiken und Strategien für nachhaltige Entwicklungen vor Ort
Nach den beiden digitalen einführenden Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2022 werden in der zweiten Jahreshälfte bis ins Jahr 2023 hinein, aufgeworfene Herausforderungen in regionalspezifischen Arbeitsgruppen vertieft. Teilnehmende untersuchen gemeinsam mit Fachexpert*innen die Wirksamkeit von Megatrends sowie potenziellen Umbrüchen im Hinblick auf Risiken für eine nachhaltige und gemeinwohlorientierte Entwicklung – allgemein für die Gesellschaft und für den jeweiligen eigenen Wirkungskreis und Handlungsraum.
Darauf basierend erarbeiten die Teilnehmenden Ansätze, konkrete Maßnahmen, Werkzeuge sowie Prototypen für eine nachhaltige und gemeinwohlorientierte Entwicklung für urbane, suburbane oder rurale Räume, die sie in ihren Aktionsräumen multiplizieren.

Abschlussveranstaltung #ZukunftVorOrt
Eine zentrale Abschlussveranstaltung, bei der sich die Teilnehmenden der regionalen Workshops über die unterschiedlichen von ihnen entwickelten Strategien und Handlungsansätze austauschen, ist für das erste Halbjahr 2023 geplant.

Ein Projekt der Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll Stiftung Niedersachsen in Kooperation mit dem Forscher und Nachhaltigkeitsberater Constantin Alexander (Leuphana Universität Lüneburg & ifok), realisiert im Rahmen von „Wirtschaften mit Zukunft“ im Verbund der Heinrich-Böll-Stiftungen.